Als Jetlag wird die Schwierigkeit des Körpers bezeichnet, seinen biologischen 24-Stunden-Rhythmus bei längeren Flugreisen in andere Zeitzonen anzupassen.
Zu Problemen bei der Zeitanpassung kommt es besonders bei Flügen in Richtung Osten (nach Asien, Australien oder auch beim Rückflug vom amerikanischen Kontinent nach Europa), da hierbei der Tagesrhythmus gekürzt wird. Es kommt zu Problemen beim Einschlafen und das Aufstehen am nächsten Morgen fällt extrem schwer.
Genau umgekehrt ist es bei Flügen nach Westen: Da sich dort die Zeit nach hinten verschiebt ist man dort schon am frühen Abend völlig ermüdet und wacht schon sehr früh am nächsten Morgen auf.
Schlafstörungen sind jedoch nicht die einzigen Probleme, die der Jetlag mit sich bringt:
Viele Reisende klagen über Kopfschmerzen, Augenbrennen, Übelkeit, Durchfall, Minderung der Reaktionsfähigkeit, Erschöpfungszustände, Einschränkung der Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit; auch über Hungerattacken zu den unpassendsten Zeiten zusammen mit zeitlich "unorientiertem" Stuhl- und Harndrang wird berichtet. Seltener wurden sogar Halluzinationen und Depressionen durchlebt.
Völlig verhindern lassen sich die Symptome des Jetlag nicht. Hier einige Tipps, wie man mit dem Jetlag am Besten zurecht kommen kann:
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