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Praxis Dr. med. Martin Andres

Sonographie

Sonographie

Niere und Teil der Leber


Theoretisches:
Im Schallkopf des Ultraschallgerätes werden mit einem piezo-elektrischen Kristall Schallwellen erzeugt deren Frequenzbereich oberhalb der menschlichen Hörfähigkeit liegt. Diese Ultraschallwellen werden vom Schallkopf aus in den Körper gesandt. Diese Schallwellen werden an Grenzflächen zwischen zwei verschiedenen Gewebeschichten unterschiedlich reflektiert.

Das Sonographiegerät registriert mit dem Schallkopf die reflektierten Schallwellen und errechnet daraus durch elektronische Umformung ein Bild. Dieses Bild gibt die Größe, die Form und die Struktur der untersuchten Organe und Gefäße wieder. Durch die Abdomen-Sonographie können die Organe des Bauchraums (Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Gallenblase, Nieren) und Gefäße (z.B. die Bauchschlagader oder die große Hohlvene) dargestellt werden. Krankhafte Vergrößerungen oder Veränderungen innerer Organe lassen sich ebenso darstellen wie Steinbildungen in Galle, Niere oder Harnblase.

Vorbereitungen:
Da auch der Inhalt des Magens, des Darms und starke Blähungen die Schallwellen reflektiert und dadurch die Qualität und Auswertung der erzeugten Bilder stark beeinträchtigt wird die Sonographie des Bauchraumes möglichst morgens in nüchternem Zustand durchgeführt. Am Abend vor der geplanten Untersuchung sollten möglichst keine blähenden Speisen verzehrt werden.

Ablauf der Untersuchung:
Die Untersuchung des Bauchraumes erfolgt normalerweise im Liegen. Zur besseren Übertragung der Schallwellen wird ein Kontaktgel benutzt, das auf die Haut aufgetragen wird.
Der Schallkopf wird nun über die zu untersuchende Körperregion bewegt, was eine Betrachtung der Organe aus jeweils verschiedenen Blickrichtungen ermöglicht. Nach der Untersuchung wird das Gel wieder entfernt.

Kontraindikationen:
Die Sonographie arbeitet mit Schallwellen, die für den Körper nicht gefährlich sind.

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