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Praxis Dr. med. Martin Andres

Impfungen

Impfungen - Infektionskrankheiten

Vor vielen Infektionskrankheiten kann man sich durch rechtzeitige Impfungen schützen. Die modernen Impfstoffe sind gut verträglich und bieten in der Regel langanhaltenden und sicheren Schutz. Für Kinder gibt es zum Teil spezielle Kinderimpfstoffe.

Anschließend finden Sie allgemeine Informationen zumThema Impfen. Zu den einzelnen Impfungen geht es hier.

Erreger von Infektionskrankheiten können Viren, Bakterien oder Gifte sein. Dringen diese Erreger in den Körper ein, werden sie an der Form ihrer äußeren Hülle (Oberflächenstruktur) vom Immunsysten erkannt. Bestimmte Zellen des Immunsystems, die Lymphozyten, bilden spezielle Antikörper (Immunglobuline) gegen den jeweiligen Erreger. Diese Antikörper verbinden sich nach den Schlüssel-Schloss-Prinzip mit der Oberfläche der Erreger und markieren diese. Diese Markierung ermöglicht es anderen körpereigenen Zellen, den Makrophagen, die einmal markierten Erreger zu vernichten.

Die aktive Impfung ahmt im Gegensatz zur passiven Impfung eine Infektion auf ungefährliche Weise nach. Dabei werden dem Körper nur geringe Mengen bzw. nur bestimmte Bestandteile des abgeschwächten (Lebendimpfstoff) oder abgetöteten (Totimpfstoff) Erregers geimpft. Das Immunsystem des Körpers entwickelt dann wie bei einer normalen Infektion Abwehrstoffe (Antikörper) und baut ein Gedächtnis auf, das den Erreger auch nach vielen Jahren wieder erkennt.

Bei der Simultanimpfung kommen sowohl die aktive als auch die passive Form der Impfung zum Einsatz.

Auffrischungsimpfungen sind nach einer abgeschlossenen Grundimmunisierung in bestimmten Abständen notwendig um das "Immungedächtnis" wieder zu aktivieren und es zur Produktion neuer Antikörper anzuregen.

Impfabstände:

Für einen lang anhaltenden und zuverlässig wirksamen Impfschutz benötigen einige Impfungen mehrmalige Gaben des Impfstoffes. Diese Impfungen müssen in bestimmten zeitlichen Abständen erfolgen.

Stehen mehrere Impfungen gegen verschiedene Krankheiten an (beispielsweise vor einer Urlaubsreise) sind zudem die Wirkweisen und Wechselwirkungen der verschiedenen Impfstoffe zu beachten. Allgemeingültige Angabe der zeitlichen Abstände der jeweiligen Impfungen sind an dieser Stelle nicht möglich.

Generell gilt, dass die Gabe von Lebendimpfstoffen wegen der höheren Belastung des Immunsystems mit einem Abstand von mindestens vier Wochen erfolgen sollte. Bei der Immunisierung mit Totimpfstoffen sind keine Mindestabstände erforderlich. Bei allen aktiven Impfungen muß aber beachtet werden, dass ihre Wirkung wegen der damit verbundenen Herstellung der Antikörper erst nach einem gewissen Zeitraum eintritt. Bei einer passiven Immunisierung muss außerdem ein bestimmter Abstand zu Impfungen mit Lebendimpfstoffen eingehalten werden.

Um bei Antritt einer Auslandsreise optimal gegen Infektionskrankheiten geschützt zu sein, sollte daher möglichst acht Wochen vorher eine Impfberatung stattfinden. Vereinbaren Sie dazu bitte einen Termin in der Sprechstunde und sagen Sie bei der Anmeldung, dass Sie eine Impfberatung möchten.

Zu den einzelnen Impfungen geht es hier.